Mit der Zahl der Krebskranken steigt auch der Bedarf an Spezialzentren

Mit der Zahl der Krebskranken steigt auch der Bedarf an Spezialzentren

Rund eine halbe Million Menschen erhalten in Deutschland jährlich die Diagnose Krebs. Die Zahl der Betroffenen steigt, obwohl es bereits jetzt die zweithäufigste Todesursache in Deutschland ist. Nach Schätzungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird es jedoch bei der düsteren Prognose nicht bleiben. Neue Berechnungen deuten darauf hin, dass sich die Zahl der Krebserkrankungen bis 2030 verdoppelt. Diese Entwicklung stellt nicht nur Anforderungen an verbesserte Überlebens- und Heilungschancen, sondern auch an individuell zugeschnittene und menschenwürdige Betreuungsmöglichkeiten der Pflegebedürftigen.

Die Qualität der Krebstherapie erhöht die Heilungschance

Die Behandlung bösartiger Tumorerkrankungen erfordert langjährige Erfahrung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten. Damit diese Behandlungsweise gewährleistet werden kann, gibt es in Deutschland mittlerweile ca. 1200 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte und meist organbezogene Spezialzentren.

An die auf bestimmte Erkrankungen ausgerichteten Behandlungszentren werden hohe Ansprüche gestellt. So ist beispielsweise eine Anzahl bestimmter Operationen für Chirurgen vorgeschrieben oder wöchentliche interdisziplinäre Tumorkonferenzen. Bei ihnen werden die Therapieentscheidungen für Patienten von mehreren Ärzten verschiedener Fachrichtungen getroffen und so eine individuelle Behandlungsstrategie entwickelt. Dabei spielen nicht nur fachliche Beweggründe der jeweiligen Fachärzte eine Rolle, sondern auch die Wünsche des Patienten. Die sind wichtig, denn die Therapieentscheidungen umfassen ein weiträumiges Feld: Diagnose, Therapie und Nachsorge.

Patienten, die ihre Heilungschance erhöhen wollen, finden die zertifizierten Zentren der Deutschen Krebsgesellschaft unter: https://www.weisse-liste.de oder auf dem unabhängigen Vergleichsportal:  http://www.oncomap.de

Therapie ist nicht alles, auch die Pflege ist entscheidend

Ungeachtet dessen, wie groß die Heilungschancen im jeweiligen Fall sind: Neben der Therapie spielt die Pflege eine große Rolle. Es ist ein Unterschied, ob die Genesung im Vierbettzimmer eines städtischen Krankenhauses stattfindet oder in einer 1:1 Betreuung wie beim bundesweiten Pflegedienst HUMANIS https://www.humanis-pflege.de/service/kontakt/. Die Möglichkeiten sind verschieden und das Wohlfühlgefühl des Patienten auch.

Wenn also die Möglichkeit besteht, auf einen professionellen Pflegedienst, der im Bedarfsfall auch mit Partnern die palliative Betreuung übernehmen kann, auszuweichen, ist das sicher ein guter Weg. Keine wechselnden Schwestern, ein enges Vertrauensverhältnis und die Berücksichtigung individueller Tagesabläufe und Wünsche sind gesichert. Das kann ein Krankenhaus, nicht nur aufgrund der Personalsituation, leider nicht leisten.

Familienpflege: Vertraut und gut, aber ohne Auszeit geht es nicht

Haben Sie sich für eine Pflege innerhalb der Familie entschieden, ist das sehr schön. Doch Krebserkrankungen sind nicht nur eine Belastung für die Betroffenen, sondern auch für die Pflegenden. Regelmäßige Auszeiten sind aus diesem Grund sehr wichtig. Eine von der Krankenkasse geförderte Möglichkeit ist die Verhinderungspflege https://www.humanis-pflege.de/leistungen/verhinderungspflege ), die zeitlich gestaffelt in Form der Kurzzeitpflege (https://www.humanis-pflege.de/leistungen/kurzzeitpflege/) von HUMANIS angeboten werden kann.

„Denn die Gesunderhaltung der Pflegenden ist im Prozess der Genesung oder Begleitung sehr wichtig.“, sagt Adriano Pierobon, Geschäftsführer von HUMANIS. „Der pflegende Familienangehörige muss Zeit haben, sich von den körperlichen und seelischen Herausforderungen dieser Aufgabe zu erholen. Zudem sollte es im Gegenzug nicht sein, dass sich der manchmal schwerkranke Pflegebedürftige Gedanken um die Gesundheit des Pflegenden machen muss. Die Diagnose Krebs und häufig auch die Begleiterscheinungen ihrer Therapie belasten genug.“

Haben Sie Fragen zur Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder anderen pflegerelevanten Fragen, dann rufen Sie uns gerne an:  0721 27111 oder schreiben Sie uns eine E-Mail https://www.humanis-pflege.de/service/kontakt/)