Häusliche „24 Stunden Pflege“ als Alternative zum lebensbedrohlichen Pflegenotstand in manchen Alten- und Pflegeeinrichtungen

Häusliche „24 Stunden Pflege“ als Alternative zum lebensbedrohlichen Pflegenotstand in manchen Alten- und Pflegeeinrichtungen

Man liest (Assenheimer Altenheim http://www.wetterauer-zeitung.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/art472,337334) und sieht (RTL https://rtlnext.rtl.de/cms/erste-konsequenzen-nach-rtl-reportage-ueber-drk-seniorenheim-in-muehlheim-drei-mitarbeiter-freigestellt-4132441.html) es in der letzten Zeit immer wieder. Der Pflegenotstand ist ein Gesundheitsrisiko in Deutschland geworden und es trifft am härtesten diejenigen, die sich am wenigsten wehren können: Alte und Kranke.

Dabei kann man den Pflegekräften nur selten einen Vorwurf machen, denn sie sind Opfer eines Systems, das menschenunwürdige Zustände zulässt (http://www.huffingtonpost.de/2017/10/10/hart-aber-fair-pfleger_n_18226756.html). Die Folge ist, dass ältere und pflegebedürftige Menschen ruhiggestellt oder abgeschoben werden, statt sie zu umsorgen, wie sie es verdienen. Da auch die momentane Entwicklung der Politik wenig Hoffnung zulässt, dass sich die Zustände zeitnah ändern, sind Pflegedienste wie HUMANIS, die ihre Patienten liebevoll in ihrem häuslichen Umfeld rund um die Uhr versorgen, eine ernstzunehmende und zu prüfende Alternative.

Dabei muss beim Fachkräftemangel in der Pflege dringend etwas getan werden und das ist seit Jahrzehnten kein Geheimnis. Die Zustände verschlechtern sich täglich, auch die von der Politik angepriesene Lösung für den Fachkräftemangel in der Pflege funktioniert schon längst nicht mehr: Osteuropäischen Pflegekräfte kommen zunehmend nicht mehr nach Deutschland, sondern suchen ihr Glück in Norwegen (http://www.huffingtonpost.de/2017/10/25/polnische-krankenschwestern-gehen-nach-norwegen_n_18377284.html).

Das ist zu verstehen. Das Gehalt stimmt und der Betreuungsschlüssel, der in den letzten Jahren in Deutschland weiter ins Negative explodiert ist, erleichtert ebenfalls die Entscheidung. Während in Deutschland eine Fach- und Helferkraft auf der Altenstation in der Frühschicht nicht selten mit 14 bis 20 Heimbewohnern allein gelassen wird, sind in Norwegen sechs bis acht Kräfte im Einsatz. Das schont Nerven, Knochen und ist gut für alle. In Deutschland wird im Gegenzug versucht, die Zustände in manchen Altenheimen und Pflegeeinrichtungen herunterzuspielen. Damit die Statistik nicht noch schlimmer ausfällt als sie ohnehin schon ist, werden Auszubildende und Freiwilligendienstleistende mit angerechnet, um den Personalschlüssel zu nach oben zu korrigieren. (http://www.huffingtonpost.de/2017/10/25/polnische-krankenschwestern-gehen-nach-norwegen_n_18377284.html)

Doch diese kosmetischen Hilfeschreie helfen nicht, denn eins ist klar:

Während Deutschland laut OECD (http://www.oecd.org/els/health-systems/long-term-care.htm) nur 1,1 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in die Pflege investiert und  damit unter dem OECD-Schnitt liegt, sind es in Ländern wie Norwegen 2,4 Prozent. Diese politischen Entscheidungen bedeuten nicht nur eine deutliche Missachtung für die Pflegebedürftigen, auch das Pflegepersonal hat in Deutschland die Nase gestrichen voll. Wie dramatisch die Situation ist, zeigen nicht nur zahlreiche Reportagen und Zeitungsartikel, sondern weitere Zahlen: Denn von 2005 bis 2016 sind aus Deutschland 6.300 Pflegekräfte mehr ab- als zugewandert. Fazit: Die Zustände werden sich nicht schnell verbessern.

Doch was tun, wenn man selbst oder ein Angehöriger betroffen ist?

Kranke und Alte haben keine Lobby und nutzen leider auch kein Facebook. Aber sie können die Alternativen prüfen. Vielleicht ist eine Alters-WG besser als ein Altenheim und möglicherweise ist auch ein betreutes Wohnen eine denkbare Möglichkeit. Wer sich allerdings von den geliebten 4 Wänden nicht trennen möchte und nicht auf die Besonderheiten mancher WG-Mitglieder eingehen will, sollte prüfen, ob eine 24 Stunden Pflege zuhause möglich ist. Zertifizierte, geprüfte und erfahrene Pflegedienste wie HUMANIS sorgen für deutschsprachige und liebevolle Mitarbeiter, die ein Zuhause-Bleiben ermöglichen, obwohl man selbst nicht mehr alles schafft.

Die Pflege ist individuell abgestimmt und kann gestaffelt werden, tageweise oder auch als Kurzzeit (https://www.humanis-pflege.de/leistungen/kurzzeitpflege/) – oder „24-Stunden-Pflege“ mit Hauswirtschaft (https://www.humanis-pflege.de/leistungen/24-stunden-pflege/).  Sind Sie sich nicht sicher, hat HUMANIS eine Experten-Hotline mit kostenfreier Beratung für die gesamte Bundesrepublik (Tel. 0800-0721 27111 gebührenfrei).