Endoprothese

Das griechische Wort „endo“für „innen“ ist der Namensgeber für die Endoprothese. Im Allgemeinen bezieht sich die Endoprothese auf Implantate wie ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk. 

Tatsächlich machen Endoprothesen für Hüfte und Knie 91 % aller Umsätze und medizinischen Maßnahmen aus. Nur 9 % der Endoprothesen beziehen sich zum Beispiel auf Herzklappen, Brustimplantate, Schultergelenke oder Gefäßersatz. Inzwischen werden sogar an Hunden und Katzen Operationen zum Austausch defekter Hüftgelenke vorgenommen. 

Jedes Jahr werden heute weltweit rund 1 Million künstliche Hüftprothesen und etwa 800.000 Kniegelenksprothesen operativ eingesetzt. Die erste Endoprothese der Welt war ein künstliches Kniegelenk aus Nickelstahl und Elfenbein, das im Jahr 1890 in Berlin einem Patienten eingesetzt wurde. Das erste künstliche Hüftgelenk kam 1938 zum Einsatz. Weitere Meilensteine in Bezug auf Endoprothesen für die Hüfte und andere Gelenke waren die Einführung von Acrylzement im Jahr 1958 und Knochenzement im Jahr 1972.

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Beatrice-Keppler

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Adriano Pierobon

Adriano Pierobon

Mit der Maxime „Das Denken im Nutzen“ einer der Pioniere für die Dienstleistung der häuslichen Rund um die Uhr Pflege in Deutschland. Seit über 30 Jahren!
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