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Antidepressiva – bringen den Serotonin- und den Noradrenalin-Haushalt ins Gleichgewicht

Antidepressiva sind eine Medikamentengruppe, die bei depressiven Erkrankungen zum Einsatz kommt, um den Antrieb von Betroffenen zu normalisieren und um ihre Stimmung aufzuhellen. Parallel dazu können die Arzneimittel die typischen körperlichen Symptome einer Depression (Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, …) mildern.

Ihre Wirkung ist auf einen Eingriff in den Stoffwechsel zurückzuführen: Antidepressiva gleichen den gestörten Neurotransmitter-Haushalt an Serotonin und Noradrenalin im Gehirn aus. Dieser hauptsächliche Wirkmechanismus ist mit anderen vielfältigen Mechanismen verknüpft.

Zu beachten ist, dass bei der Therapie mit entsprechenden Medikamenten nicht alle Wirkungen unmittelbar einsetzen. So lässt sich der Antrieb von Betroffenen vergleichsweise schnell steigern, während eine Stimmungsaufhellung erst nach einigen Wochen zu erwarten ist.

  • Gut zu wissen: Antidepressiva machen, entgegen der weitverbreiteten Meinung, nicht abhängig. Und zwar auch nicht bei einer längerfristigen Einnahme.

 

 

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Beatrice-Keppler

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