Akinese

Antidementiva – damit die kognitiven Fähigkeiten nicht verlorengehen

Antidementiva, zu denen die Glutamat-Antagonisten als auch die Acetylcholinesterasehemmer gehören, sind Medikamente, die die kognitiven Fähigkeiten (insbesondere Gehirnfunktionen, Denkfähigkeit, Lern- und Konzentrationsfähigkeit) verbessern und so eine krankheitsbedingte Beeinträchtigung des Alltags reduzieren oder zumindest verzögern können. Wie ihr Name bereits vermuten lässt, spielen die Arzneimittel u.a. in der Demenz-Therapie eine Rolle.

Die Medikamente wirken über die Beeinflussung von Neurotransmittern: Sie hemmen den Abbau von Acetylcholin - Alzheimer-Patienten haben eine geringere Konzentration als gesunde Menschen – oder blockieren die Glutamat-Rezeptoren an den Synapsen. Im letztgenannten Fall hemmen bzw. reduzieren Antidementiva die Erregungsweiterleitung an den Nervenzellen. Diese werden durch Glutamat reguliert.

  • Hinweis: Antidementiva können die Demenz-Symptome u.Ä. zwar hinauszögern, eine Heilung oder gar ein Rückgängigmachen ist jedoch nicht möglich.

Daneben gibt es noch die sogenannten Nootropika (Piracetam, Nicergolin etc.), die sich ebenfalls günstig auf die Hirnfunktionen auswirken sollen. Deren Wirksamkeit ist jedoch (noch) nicht wissenschaftlich belegt.

 

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Beatrice-Keppler

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