Angina pectoris

Brustenge oder auch Herzbeklemmung sind die umgangssprachlichen Bezeichnungen für eine vermutete Angina Pectoris. Dabei handelt es sich um eine Durchblutungsstörung am Herzen, die sich durch sekunden- oder minutenlangen Schmerz in der Herzgegend oder auch hinter dem Brustbein bemerkbar macht. Eigentlich ist die Angina pectoris nur ein Symptom, keine eigenständige Krankheit. 

Der Hauptverursacher für eine Angina Pectoris ist eine koronare Herzkrankheit. Überwiegend wird diese durch Arteriosklerose verursacht, der Ablagerung beispielsweise von Fetten in den Arterien der Herzmuskulatur. Die Ablagerungen verursachen eine Sauerstoffunterversorgung der Herzmuskulatur, was wiederum unter bestimmten Umständen zum Auftreten der Angina Pectoris führt. Belastungen körperlicher, aber auch seelischer oder psychischer Art können dann die Auslöser für den Schmerz sein. 

Die Angina pectoris wird in die „stabile“ und die „instabile“ Angina Pectoris unterteilt. 

Die stabile Angina pectoris zeichnet sich durch gleichbleibend über einen längeren Zeitraum auftretende Schmerzen aus, die durch bestimmte Handlungen verursacht werden. Die Symptome lassen bei körperlicher Ruhe schnell nach oder können auch bei weiterer körperlicher Belastung nachlassen. Das beruht auf dem sogenannten Durchwanderungsphänomen, dabei werden am Herz Umgehungskreisläufe aktiviert. 

Die instabile Angina pectoris wird durch akute Koronarsyndrome ausgelöst und ist häufig eine Begleiterscheinung bei Herzinfarkten. Angina pectoris ist die häufigste Ursache bei der stationären Aufnahme von Patienten in den Kliniken Deutschlands.

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Beatrice-Keppler

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Adriano Pierobon

Adriano Pierobon

Mit der Maxime „Das Denken im Nutzen“ einer der Pioniere für die Dienstleistung der häuslichen Rund um die Uhr Pflege in Deutschland. Seit über 30 Jahren!
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