Die osteuropäische  Pflegemafia nutzt den Markt der häuslichen Pflege schon längst für sich

Die osteuropäische  Pflegemafia nutzt den Markt der häuslichen Pflege schon längst für sich

Doch sichere und seriöse Pflege ohne Risiko gibt es nicht zum Billigtarif, wie jüngste Nachrichten und Prozessberichte zeigen

Seit Jahren gibt es regelmäßig Berichte in der Presse, die von Abrechnungsbetrug oder Gewalttaten osteuropäischer Pflegedienste in der häuslichen 24 Stunden Pflege berichten. Wahrscheinlich schaffen es aber nur die spektakulären Fälle in die Printmedien, die Spitzen der vielen Eisberge in der mittlerweile von osteuropäischen Diensten dominierten Pflegelandschaft.

Werden in der Pflege neue Leistungsgesetze beschlossen, liegen die Gauner schon auf der Lauer, um mit viel Kreativität Leistungen abzufassen oder Hilfebedürftige direkt auszunehmen. Politik, Ämter und Justiz schauen diesem kriminellen Treiben scheinbar wie gelähmt zu und nur, wenn wie im Fall der 1.800 Familien, denen jetzt wegen der Beschäftigung einer kriminellen osteuropäischen Pflegeagentur der Prozess gemacht wird, finden sich- im Nachhinein-mahnende Stimmen.

Dass es dem organisierten Verbrechen so leicht gemacht wird, trifft nicht nur Staat und Gesellschaft, es löst auch menschliche Dramen aus: wie den Kunden eines schwäbischen Pflegedienstes. Ihnen war das seriöse Versprechen der Pflegeagentur zum Verhängnis geworden. Die vermittelten Pflegekräfte aus dem Ausland waren offenbar nicht ordnungsgemäß gemeldet. Das Risiko dieser Vorgehensweise tragen jedoch die Familien der Pflegebedürftigen und es kann wie im konkreten Fall im Prozess enden. Die Vorwürfe der Justiz lauteten: Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt, Entleihung eines ausländischen Arbeitnehmers ohne Genehmigung, Beschäftigung ohne Arbeitserlaubnis. Es drohen nun Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren oder Geldbußen bis zu 500.000 Euro. (Quelle: http://www.br.de/nachrichten/pflege-agentur-prozess-100.html)

Und trotzdem gilt es weiter, die Privatsphäre des Einzelnen in seiner Häuslichkeit zu schützen. Außerdem schafft eine A1-Bescheinigung die legale Lizenz zum Pflegen. Ob diese Person, die Angehörige in ihren Haushalt lassen, vorbestraft ist, eine ansteckende Krankheit hat, Informationen an die Mafia weitergibt wie im aktuellen Fall in Höfen (https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/wenn-die-pflege-mafia-aus-osteuropa-zuschlaegt_aid-2161487) scheint niemanden zu interessieren.

Stattdessen sind die Angehörigen froh, eine vermeintlich günstige Lösung für sich gefunden zu haben. Schließlich rechnet sich je nach Pflegegrad das häusliche Pflegemodell günstiger als eine stationäre Versorgung. Aber wie im oben beschriebenen Fall kann das schiefgehen, denn gute und sichere Pflege gibt es nicht zum Billigtarif.

Dass auch deutsche seriös arbeitende Pflegeunternehmen individuelle Lösungen für pflegebedürftige Angehörige finden, scheint offenbar ein großes Geheimnis zu sein. Wenn Sie Sicherheit und individuelle Lösungen finden, hätte ich als Geschäftsführer eines solchen Unternehmens eine gute Adresse für Sie: http://www.humanis-pflege.de